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Prof. Dr. Ulrike Landfester

Ulrike Landfester ist seit 2003 Professorin für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität St. Gallen (HSG). Dort wurde ihr 2011 das Amt einer Prorektorin für Internationale Kooperationen und Regionale Verankerung übertragen. Von April 2004 bis März 2012 war Ulrike Landfester darüber hinaus Forschungsrätin im Schweizerischen Nationalfonds (SNF), seit 2008 Präsidentin des Fachausschusses für Internationale Zusammenarbeit im SNF und seit 2009 Vizepräsidentin des Forschungsrats des SNF. Seit 2006 vertritt sie den SNF zudem im Standing Committee for the Humanities der European Science Foundation.

Ulrike Landfester wurde 1962 in Soltau, Niedersachsen, geboren und studierte zunächst Archäologie und Ägyptologie in Freiburg im Breisgau, daraufhin Neuere Deutsche Literatur, Mittelalterliche und Englische Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, an der sie 1993 mit einer Arbeit über Goethes Frühwerk auch promoviert wurde. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Marburg, München und Hamburg und habilitierte sich 1998 mit einer Arbeit über das politische Werk Bettina von Arnims – ebenfalls an der LMU München. Nach Gastprofessuren an den Universitäten Frankfurt am Main und Wien sowie der von 2001 bis 2003 dauernden Vertretung von Prof. Dr. Gerhart v. Graevenitz während dessen Amtszeit als Rektor der Universität Konstanz wurde Ulrike Landfester im Frühjahr 2003 auf eine ordentliche Professur an die Universität Frankfurt und schließlich im selben Jahr an die Universität St. Gallen berufen.