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Stiftung "Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz"

Die Stiftung

Die Stiftung "Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz" wurde 1985 durch den damaligen Vorstandsvorsitzenden der LBS Badischen Landesbausparkasse, Herrn Senator e.h. Dipl.-Kaufmann Herbert Beeck, mit einem Stiftungskapital von 500.000,00 DM gegründet.

 

Der Vorstand der Stiftung

Tilmann Hesselbarth
Vorstandsvorsitzender der LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg (Vorsitzender der Stiftung)

Prof. Dr. Ulrich Rüdiger
Rektor der Universität Konstanz (Stellvertretender Vorsitzender)

Joachim Peters
stv. Vorsitzender des Vorstands der LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg

Prof. Dr. Günter Franke
Universität Konstanz

 

Geschäftsführung

Julia Wandt
Universität Konstanz
Leitung Kommunikation und Marketing
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz
Telefon: +49 (0)7531 / 88-5340, 88-3603 (Sekretariat)
Fax: +49 (0)7531 / 88-3766
julia.wandt(at)uni-konstanz.de

Konto: Sparkasse Konstanz (BLZ 690 500 01) 75515

 

Stiftungszweck / Förderung

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Forschung auf dem Gebiet des Umweltschutzes an der Universität Konstanz. Dabei sollen Erkenntnisse über die Abhängigkeiten von Umwelt und Wohnen durch Gutachten, wissenschaftliche Untersuchungen, Publikationen u.ä. gewonnen und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

Es sind dies insbesondere

    • Einschlägige Einzelprojekte von Wissenschaftlern der Universität Konstanz. Beantragt werden können für ein inhaltlich definiertes Projekt sowohl Sach- als auch Hilfskraftmittel für ein Jahr.

 

    • Exzellente Forschungsberichte werden durch Gewährung eines Druckkostenzuschusses unterstützt.

 

    • Für einschlägige Kongressbesuche werden Reisebeihilfen gewährt.

 

    • Um konkrete Forschungsvorhaben im Bereich "Umwelt und Wohnen" durchzuführen, werden ein- bis zweisemestrige Stipendien für Studierende und Nachwuchswissenschaftler zu einem Aufenthalt an einer Partneruniversität der Universität Konstanz gewährt.

 

    • Weiter werden in unregelmäßigen Abständen Symposien zu umweltrelevanten Themen durchgeführt:


"Umwelt - Wirtschaft - Ausbildung"

      war das aktuelle Thema des letzten Symposiums welches im September 2005 von der Stiftung "Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz" und der Universität Konstanz in Kooperation mit der Russischen Plechanow Wirtschafts-Akademie in Moskau durchgeführt wurde.



      An diesem Symposium - dem sechsten von der Stiftung organisierten bzw. co-organisierten Umweltsymposium - nahmen rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Ländern teil. Erfreulich war für westliche Teilnehmer der sehr hohe Anteil weiblicher Wissenschaftlerinnen. Die Beiträge und Erfahrungs-berichte der Vortragenden zeigten zum einen, dass zum Teil schon sehr gute und auch praktisch umsetzbare Lösungsvorschläge vorhanden sind und schon realisiert werden. Auf der anderen Seite waren sich die Teilnehmer einig, dass der Diskurs zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Wissenschaft auf allen Ebenen verstärkt werden muss. Nur so kann es gelingen, die noch unbewältigten ökologischen Probleme zu lösen. Das setzt aber unter andere eine Bestandsanalyse voraus. Der Vertreter des russischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung hat hierzu einen guten Beitrag eingebracht.



      Im Rahmen des Symposiums wurde eine

"Moskauer Deklaration"

      mit einer entsprechenden Selbstverpflichtung der Hochschulen verabschiedet.



      Sie ist als Empfehlung der am Symposium teilnehmenden Hochschulen an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu verstehen, sich der ungelösten Probleme von Umweltverschmutzung und wirtschaftlichem Wachstum auf der Basis einer nachhaltigen ökologischen und ökonomischen Entwicklung anzunehmen und ein internationales System zu schaffen, das politische Aktivitäten mit Anreizen verbindet und Lösungsansätze der Wissenschaft in die Praxis umsetzt.



      Der Symposiumsband kann kostenlos bei der Geschäftsstelle abgerufen werden.



Die Moskauer Deklaration
Deutsche Fassung
Englische Fassung

      Das Moskauer Umweltsymposium wurde durch Vizerektor Vladimir G. Knyazev von der

 

      Plechanov Wirtschaft Akademie eröffnet, links von ihm Prorektorin Brigitte Rockstroh

 

    und Stiftungsgeschäftsführer Helmut Hengstler, rechts Dolmetscher Juri Schatton.
      Bislang (Stand 2007) wurden einschlägige Forschungsprojekte in einer Größenordnung von ca. 480.000 € gefördert. Ende der Antragsfrist ist jeweils der 31.03. eines Jahres.

Der Umweltpreis

Zusammen mit der LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg wird jährlich ein Umweltpreis als Wissenschaftspreis ausgelobt. Der Preis ist mit 10.000,00 Euro dotiert und ist thematisch auf Umwelt-Wohnen-Leben ausgerichtet. Antragsberechtigt sind die Mitglieder der Universitäten Konstanz und Hohenheim und deren Partneruniversitäten.


Umweltpreis 2012

Für innovative Forschungsleistungen (z. B. Habilitationsschriften, Doktorarbeiten sowie sonstige Forschungsarbeiten), die thematischen Bezug zu den Bereichen „Umweltschutz in Bezug auf Wohnen, Leben und Gesellschaft“ haben. NachwuchswissenschaftlerInnen sowie WissenschaftlerInnen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Fristende: 19. April 2012

Download Ausschreibung Umweltpreis 2012



Forschungsprojekte 2012

Unter denselben thematischen Voraussetzungen wie für den Umweltpreis können auch in diesem Jahr bei der Stiftung „Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz“ Mittel für Forschungsprojekte beantragt werden.

Umfang: Sachmittel, zweckgebundene Reisemittel und Hilfskraftmittel für ein Jahr.

Fristende: 19. April 2012

 

 



Umweltpreis 2002

Der LBS-Umweltpreis 2002 ging an den Konstanz Nachwuchswissenschaftler Dr. Hendrik Küpper aus der Arbeitsgruppe von Prof. Kroneck von der Universität Konstanz. Er erhielt den Preis für seine innovativen Arbeiten zur Erforschung von Pflanzen als "grüne Schwermetallfresser" mit denen kontaminierte Böden entgiftet werden können. Den Festvortag bei der Preisverleihung hielt der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Willi Stächele, die Laudatio der Konstanzer Rektor Prof. Dr. G. von Graevenitz.

Das Bild zeigt die Preisverleihung am 2.12.2002 (v.l.):
Vorstandsmitglied Heinz Panter, Stiftungs-Geschäftsführer Helmut Hengstler, Doktorvater Prof. Peter Kroneck,
Preisträger Dr. Hendrik Küppers, Rektor von Graevenitz, Minister Stächele, Vorstandsmitglied Prof. Wiehn,
Bürgermeister Beck, Stuttgart und der Stiftungsvorsitzende und LBS-Vorstandsvorsitzende Günter Kreher.

 

Umweltpreis 2003
LUFTVERUNREINIGUNGEN UND DREIKANTMUSCHELN AUF DER SPUR
Auch 2003 hat die LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg über die Stiftung »Umwelt und Wohnen« an der Universität Konstanz einen Umweltpreis ausgetobt. Die Konstanzer Forschergruppe Ilona Kindinger, Dr. Stefan Fennrich und Prof. Thomas Hartung sowie der Limnologe Dr. Alexander Wacker haben den Preis erhalten. Die Gruppe Kindinger/Fennrich/Hartung haben ein neuartiges Testverfahren zur Erfassung von mikrobiellen Verunreinigungen in der Luft entwickelt. Alexander Wacker erhält den LBS-Umweltpreis für seine Dissertation mit neuartigen Erkenntnissen zur Ökologie einer Süßwassertierart, der Dreikantmuschel. Diese Muschelart ist seit ihrer Einwanderung in den Bodensee vor einigen Jahrzehnten für das ökologische Gleichgewicht von großer Bedeutung. Alexander Wacker konnte in seiner Arbeit nicht allein zeigen, dass entgegen der vorherrschenden Lehrmeinung nicht allein die Quantität des zur Verfügung stehenden Futters von Bedeutung ist, sondern insbesondere dessen Zusammensetzung. Seine hervorragende Promotionsleistung wurde mit »Summa cum laude« bewertet.


Auf dem Foto (v.l.): Geschäftsführer Helmut Hengstler, Vorstandsvorsitzender Heinz Panter,
Preisträger Dr. Alexander Wacker, Festrednerin Birgit Homburger MdB, Preisträger Dr. Stefan Fennrich
und Ilona Kindinger, Laudator Prof. Albrecht Wendel.

 

Umweltpreis 2007
Der LBS-Umweltpreis 2007, dessen Auswahlverfahren als Wissenschaftspreis in den Händen der Universität liegt, wurde von der LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg in Verbindung mit der Stiftung "Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz" gleichrangig an den Juristen Dr. Simon Wagner für seine Arbeit "Ökokonten und Flächenpools - Die rechtlichen Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der Maßnahmebevorratung als Ausgleichsmethoden im Rahmen der Eingriffsregulierung im Städtebaurecht" und die Biologen Prof. Daniel Dietrich und seinen Doktoranden Bernhard Ernst für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der "toxischen Substanzen, die von Blaualgen gebildet werden und deren Einfluss auf Mensch und Umwelt" vergeben.


Auf dem Bild sind (v.l.) zu sehen: LBS-Vorstandsvorsitzender Heinz Panter, Juraprofessor Dieter Lorenz als Doktorvater,
Preisträger Dr. Simon Wagner, der stellvertr. LBS-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Gritzka, Preisträger Prof. Daniel Dietrich,
Stiftungsvorstandsmitglied Prof. Günter Franke, Preisträger Bernhard Ernst und Stiftungsgeschäftsführer Helmut Hengstler.

 

Umweltpreis 2009
Die Umweltpreisträger 2009 sind zu gleichen Teilen Axel Herguth (Physik) und Dr. Stefan Schildknecht (Biologie). Herr Axel Herguth wurde mit dem Umweltpreis für seine Arbeiten zur Untersuchung von Degradationsmechanismen in einkristallinen Silizium-Solarzellen, und im Speziellen für die Entwicklung eines Verfahrens zur Vermeidung einer solchen Degradation ausgezeichnet. Herr Dr. Stefan Schildknecht erhielt den Umweltpreis für seine Arbeiten zur Identifikation von Umweltgiften mittels zellbasierter Testsysteme.


Auf dem Bild (v.l.) Direktor Joachim Peters, Preisträger Dr. Stefan Schildknecht, Vorstandsvorsitzender Heinz Panter,
Prorektor Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Preisträger Axel Herguth, Prof. Günter Franke und Vizekanzler Helmut Hengstler.

 

Im Juli 2009 veranstaltete die Stiftung in Konstanz ein Symposium zum Thema: "Klima und Energie - im Spannungsfeld von Risiko und Verantwortung". Der Tagungsband kann kostenlos bei der Geschäftstelle bestellt werden.


zur Landesbausparkasse BW (LBS)